Premiers visiteurs et première sortie / Erster Besuch und erste Reise


C’est tard dans la nuit du mercredi 13 mai que nos amis Wendy et Andrew tout droit venus de Genève nous font l’immense plaisir de nous rejoindre pour notre premier week end de navigation. Après un petit verre de bienvenue tout le monde se met rapidement au lit afin d’être en forme pour le lendemain. L’occasion pour nous de tester le nouveau matelas livré in extremis par Séverin notre sympathique et joyeux sellier !

Au matin, Régis le skipper engagé pour la prise en main d’Isolablue hisse le génois avec l’aide du capitaine avant d’enfin larguer les amarres vers 10h45. Lô à la barre manoeuvre avec précision la sortie de notre étroite place de port. Cap au 156 avec un vent variable entre 5 et 15 noeuds nous constatons que le catamaran avance bien avec une pointe à 8 noeuds en passant au sud de Porquerolles. Nous mouillons en début de soirée dans la rade de la Badine où, avec l’annexe, nous allons récupérer Antoine qui s’occupe de l’entretien d’Isolablue depuis plusieurs années pour l’ancien propriétaire. Première courte nuit à bord pour lui après avoir dégusté d’excellentes entrecôtes sauce morilles concoctées par Astrid (merci Bernard et Lulu d’avoir partagé votre récolte). Un délice ! une soirée très animée ou nous avons copieusement trinqué à notre nouvelle vie, à la santé d’Isolablue et de chacun d’entre nous. Le magnum de champagne apporté par Antoine n’a pas tenu très longtemps mais la soirée s’est tout de même terminée vers 3h30 au matin, la tête un peu lourde, bercés par un vent soutenu à 35 noeuds.

Après avoir ramené Antoine à terre au petit matin, le guideau refuse de fonctionner au moment de hisser l’ancre. Heureusement, l’équipe de choc, Andrew, Régis et Lô se sont activés pour trouver une solution. Wendy et moi avons suivi cette enquête avec admiration. Pour finir, on a échangé la batterie du groupe électrogène avec celle du guindeau. Entre temps, le vent était devenu trop fort pour pouvoir partir et la houle indigeste et menaçante. Nous avons donc décidé de rester sur place et joyeusement nous préparons la fondue gentiment apportée par Wendy et Andrew. C’est le ventre un peu lourd mais d’humeur joyeuse que l’équipage s’est endormi ce soir

Départ de la Rade de la Badine samedi 15 mai vers 10h15, tout le monde est de bonne humeur et content de passer une nouvelle journée en mer. Après 3 heures de voile et un risotto aux courgettes, le vent venant du nord ouest nous a obligé de mettre les moteurs pour rentrer au port Pin Rolland. Depuis le début de cette croisière, Wendy me demande de préparer des boulettes de viande car elle a tellement apprécié ce plat que j’avais mis sur la table pendant une croisière en Sardaigne que je me sentais obligée d’exécuter son souhait. Dans l’espoir d’avoir satisfait ses attentes, on a de nouveau passé une excellente soirée sur Isolablue. Antoine nous apporte une nouvelle batterie pour le guindeau que les hommes d’équipage installent illico.

A venir, 10 jours aux Baléares :-)

Unsere Freunde, Wendy und Andrew machten uns die riesengrosse Freunde, bei unserem ersten Ausgang auf der Isolablue teilzunehmen. Sie sind spät am Mittwochabend, dem 13. Mai 2015 direkt nach einem anstrengenden Arbeitstag in Genf auf dem Anlegesteg angekommen. Nach einem Willkommens-Trank, sind alle gerne ins Bett gegangen. Für Lô und mich hies dies unsere neue Matratze ausprobieren, welche Severin mit Sorge speziell für uns anfertigte.

Bevor wir die Leinen loswarfen, ist unser super Skipper Régis Frühmorgens angekommen und hat den Genua gehievt. Wir waren gerührt, als wir gegen 10:45 endlich den Hafen Pin Rolland an diesem schönen Maitag verlassen haben. Lô am Steuer, hat uns mit Präzision an den festgemachten Booten am Quai vorbei manövriert. Auf Kap 156 mit Windunterschieden von 5 bis 15 Knoten sind wir südlich von Porquerolles vorbeigesegelt. Wendy, Andrew und Lò haben artig den Anweisungen von unserem Kapitän Régis gehorcht. Der Ankunftsort für diese Nacht war die Rade de la Badine, ausserhalb von Hyères. Der Besuch von Antoine an diesem Abend war seit einiger Zeit vorgesehen. Antoine mit seinem Unternehmen Nautiplus, kümmerte sich seit 4 Jahren um Isolablue aber hatte nie die Gelegenheit gehabt, eine Nacht an Bord zu verbringen, was wir nachholen wollten. Für einen gemütlichen Abend zu verbringen, habe ich Entrecôtes an Morchelsauce gebrutzelt. Die Morcheln haben uns unsere Freunde aus Genf, Bernard und Lulu, freundlicherweise offeriert. Es wurde sofort noch gemütlicher als Antoine eine Magnumflasche Champagner geöffnet hat.

Die kleine Besatzung zählte Wendy, Andrew, Régis, Antoine, Lô und ich, tranken viel und intensiv auf das Wohlergehen von Isolablue. Das wiederholten wir bis 3:30 Morgens mit schweren Köpfen.

Schöne Windböen von 35 Knoten haben uns nicht verhindert zu schlafen. Die Pflicht ruft Antoine schon am frühen Morgen an festen Boden. Ich bedaure ihn und bin sicher, dass sein Kopf sich auch so schwer anfühlt wie meiner. Alca-Selzer bereits zum Frühstück gehört nicht zu meinen Gewohnheiten, jedoch die Gemeinsamkeit und Freude vom Vorabend verdiente dieses Opfer. Wie versuchten ohne Erfolg den Anker zu hissen. Die Batterie der Ankerwinde war tot!! Zum Glück hat sich das Schockteam Andrew, Régis und Lô aktiv um eine Lösungssuche gekümmert. Wendy und ich haben diese Fahndung mit Bewunderung verfolgt. Zum Schluss wurde die Batterie vom Stromerzeuger mit derjenigen der Ankerwinde ausgetauscht. In der Zwischenzeit hat sich jedoch der Wind so verstärkt, dass wir nicht mehr abreisen konnten. Wir haben entschlossen, am selben Ort zu bleiben. Wendy und Andrew haben uns Käse und Weisswein für ein halb-halb Fondue mitgebracht. Welch grandiose Idee, diese Schweizerspezialität ans Mittelmeer zu bringen. Etwas schweren Magens ist die Besatzung diesen Abend gut eingeschlafen.

Abfahrt von der Rade de la Badine am Samstag 15. Mai gegen 10:15, alle sind guter Laune und glücklich einen neuen Tag auf dem Meer zu verbringen. Nach 3 Segelstunden und einem Zucchini-Risotto, zwang uns der Wind von Nord West die Motoren anzuzünden um in den Hafen Pin Rolland zurückzukehren. Wendy hat mich seit dem Beginn dieser Törn gefragt, Fleischkügelchen vorzubereiten, da sie diejenigen welche ich während unserer Törn in Sardinien auf den Tisch brachte, so gemocht hat, dass ich mich gezwungen fühlte ihren Wunsch zu erfüllen. In der Hoffnung ihre Erwartungen erfüllt zu haben, verbrachten wir wiederum einen wunderschönen Abend auf Isolablue. Antoine hat uns eine neue Ankerwinde-Batterie mitgebracht, welche die Mannschaft sofort installierten.

Für die Fortsetzung unseres Abenteuers warteten wir auf Sebi, dem Ex-Freund von meiner Nichte Melanie. Bestätigter Abenteurer und Seefahrer, hat er mir versprochen Samstag Abend anzukommen- er sein Versprechen um 11:55 eingehalten !! Kleines Willkommensgetränk und die Besatzung suchte nach dem Horizontalen. Ich begleitete Sebi auf den Parkplatz des Hafens, um ihm zu helfen seinen Kastenwagen (ein ehemaliger Krankenwagen) dort zu stationieren. Ups, die Höhe der Parkingseinfahrt ist auf 2,5 m beschränkt, zu niedrig für den 3m hohen Van !! Glücklicherweise ist Sebi ein verschleierte Indianajones und wir zerlegt die Eingangsschranke wie Diebe um 02:30 morgens. Sebi wollte noch ein letztes Mal in seinem Bus schlafen bevor er sich an Bord der Isolablue begibt. Auch wie bescheiden dieses Abenteuer war, schmunzelte ich ganz allein vor mich hin auf dem Rückweg zum Steg.

Mit nur ein paar Stunden Schlaf, klebten meine Augen zusammen als ich erwachte. An diesem Sonntagmorgen, dem 17. Mai, mussten leider Wendy und Andrew den Rückweg einschlagen. Wir werden nie diesen ersten Ausflug auf Isolablue mit ihnen vergessen und wünschen ihnen eine gute Rückkehr in die Schweiz mit einigen kulinarischen Stopps in Cassis, Bandol und andere Ziele, welche mir das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Sebi kommt mit drei vollen Einkaufswagen an Bord um sich einzurichten. Ich bin froh zu wissen, dass er uns für ein paar Monate durch das Mittelmeer begleitet. Die Isolablue misst 15m auf 7,4m und zu Dritt sind die Manöver einfacher. Mit 28 Jahre bin ich beeindruckt von seiner Lebensphilosophie und freue mich darauf, in diesen paar Wochen in seiner Gesellschaft ihn besser kennen zu lernen.

Mit einem Durchschnitt von 6 Knoten, schätzten wir die Überfahrt auf die Balearen auf 33 Stunden. Damit wir nicht in der Nacht ankommen, haben wir beschlossen, am späten Nachmittag den Anker zu heben. Gesagt, getan: nach einer kleinen Reinigung des Bootes, verlässt das Schiff den Hafen um 18:30 Uhr.

Die Sonne schickt uns seine Strahlen und das Meer empfängt uns mit kleinen Wellen, welche die Isolablue kitzeln. Ich hatte den Kopf voller Postkartenvisionen von der bevorstehenden Reise.

Großsegel und Genua bewegen uns mit 9 Knoten vorwärts im Hafen von Toulon in Richtung der Balearen. Wir teilten uns auf in zwei Schichtteams: Regis mit Sebi und Lô mit mir. Während unserer zweiten Schicht am Montag Morgen um 6:30 Uhr, ist die Kantenschnur des Großsegels gerissen, was uns nicht daran hinderte, den Sonnenaufgang zu bewundern. Um dies zu beheben nahmen wir ein Riff. Trotz der Segelverringerung geht Isolablue gut voran und wir sind mit seiner Leistung sehr zufrieden. Das Wetter ist gut und das Meer ist wunderschön. Zweimal haben Delfine zwischen den Bugwellen von unserem Katamaran gespielt. Ich schrie vor Vergnügen. Bei Sonnenaufgang haben wir ebenfalls die Atemzüge von zwei Walen gesehen. Märchenhaft ! Die Atmosphäre an Bord ist ausgezeichnet, wir verstehen und ergänzen uns sehr gut. Régis, unser super Skipper, erzählt uns seine Abenteuer über die Ozeane. Sebi zeigt uns, wie mit der Natur in Kontakt zu treten durch Schlafen in der Hängematte unter den Sternen oder Hängen im Netz vom Katamaran. Lô pumpen alle Informationen und Ereignisse auf Isolablue für unsere große Reisevorbereitung. Ich versuche, die Installation von Isolablue zu optimieren und nehme Besitz meiner neuen Küche.

Wir haben schliesslich den Anker am Dienstag 19. Mai um 01:20 Uhr in der Cala Escala in Menorca geworfen. Nach der Bestätigung, dass der Anker uns für die Nacht versichert, waren wir alle glücklich, den Kopf auf unsere Kissen zu legen.

Als wir aufwachten, bemerkte ich die Felsenstruktur in der Bucht, welche uns während der Nacht unterbrachte. Die Falten in den Felsen zeichneten sich in Schichten und ich glaubte mich in einer Mondlandschaft.

Die Wetterprognose gibt uns den Durchgang einer Depression aus dem Norden an und zwingt uns Flucht in eine Cala südlich von Menorca zu nehmen. Durch den Zugriff auf die Navigationsführung, haben wir beschlossen, Cala en Porter. Der Ost-Nord Ost Wind stärkte sich auf 25 Knoten und der Himmel fing an sich zu bedecken. Wir freuen uns, noch Platz in der Cala en Porter zu finden und teilen diese herrliche Landschaft von fallenden Felsen um uns mit einem anderen Boot. Lô konnte nicht widerstehen seine Taucherausrüstung auszupacken, um die Tiefe dieser türkisfarbenen Wasser zu erkunden. Mutig, Sebi folgt ohne Taucheranzug mit dem Schnorchel .... Die Reaktion von Régis; die sind verrückt die Schweizer, HILFE !!! Die zwei sind abgekühlt zurück gekommen und glücklich eine heiße Dusche zu nehmen.

Während der Vorbereitung eines Kuchens mit Oliven, getrockneten Tomaten, Schafskäse und Speck, sind die drei Männer an Land gegangen. Bei ihrer Rückkehr träumen sie immer noch von der hübschen Kellnerin, die ihre Mojitos vorbereitete. Es war uns klar, dass wir im am nächsten Tag in der Bucht bleiben werden und feierten unseren Aufenthalt auf den Balearen mit einer guten Flasche Wein und Sébi’s Chicha.

Heute ist ein weiterer Sonntag, wie Sebi sagen würde, was bedeutet, dass wir einfach faulenzten. Die einzige Beschäftigung des Tages, neben lesen, Fotos sortieren und dieses Tagebuch schreiben, eine Waschmaschine zu machen und die Entsalzungsanlage betreiben. Die Sonne zeigte sich schüchtern, um ein buntes Gesicht dieser hübschen Cala zu geben.

Wir verbrachten noch zwei zusätzliche Sonntage bevor wir die Cala en Porter verliessen. Am Freitag, 23. Mai führte es und in die Cala Mitjana, ebenfalls im Süden von Minorka. Am Samstag war die Wetterprognose optimal für eine Rückreise nach St. Mandrier. Während der Überquerung hatten wir bis zu 37 Knoten Wind. Delfine und Wale waren unsere Reisekameraden. Wir verbrachten noch einen Tag in Porquerolles und einen in Port Cros. Mittwoch, 27. Mai mussten wir zurück nach Pin Rolland, da Régis am nächsten Tag einen Arztbesuch hatte. Wir sind wieder zu Hause :)

© 2015 by Isolablue created with Wix.com  

All pictures on this internet site are the property of Isolablue