Herbstanfang und bald geht's weiter… Beginning of autumn and soon the journey will continue ...


Ende Juni führten wir Isolablue durch die “Boca del Dragon”, dem “Drachenmaul”, die schmale Einfahrt in den Golf von Paria, einem richtigen kleinen Binnenmeer, das die Insel Trinidad vom Kontinent trennt. Die auslaufende Tide in der Engstelle bescherte uns rund vier Knoten Gegenstrom, und nur mit beiden Motoren machten wir überhaupt noch Fahrt über Grund. Gegen Mittag erreichten wir schließlich den Hafen von Chaguaramas, etwas westlich der Hauptstadt Port of Spain. Es war viel los hier: Versorgungsschiffe der Bohrinseln, Fischer, Militär, Polizei und Coastguard, sowie natürlich viele Yachten, denn der Ort hat sich mit guter Infrastruktur als sommerliches “Auffanglager” für die Segler etabliert. Ein perfekter Platz um Reparaturen durchzuführen, Verbesserungen einzubauen und Servicetätigkeiten zu machen. In der gebuchten Bootswerft “Powerboats” fanden wir Platz und somit war dies die letzte Törn von Isolablue für einige Zeit. Das erwartete Wetter traf prompt ein – es war heiß, schwül, windlos und regnete.

Nach dem Einklarieren orientierten wir uns und lernten schnell die ersten freundlichen Mitarbeiter der Marina und Nachbarsegler kennen, die Familie Smith, Pauline unsere Nachbarin, Graham und Megan, Zouleika und Doug, Colin, Jean-Michel…. usw. Unsere amerikanischen Freunde fanden wir am Dock von Coral Cowe.

Nach 10 Tagen in der Marina, wurde Isolablue aus dem Wasser gezogen um dann zwischen hunderten anderen Booten für die nächsten Monate geparkt zu werden. Jetzt begann die Arbeit an Bord: damit in der hohen Luftfeuchtigkeit nichts schimmelt oder von einem Tropensturm zerfetzt wurde, musste innen und außen alles ernsthaft versorgt werden. Und es war heiß, unvorstellbar heiß, die Sonne glühte erbarmungslos vom Himmel. Es war vielfach bewölkt und hin und wieder regnete es (nein, nicht regnete sondern es schüttete wie aus Kübeln) aber kaum war das vorbei war es schon wieder trocken, das Thermometer stand auf 38 Grad im Schatten und der Regenwald rund um die Werft dampft wie ein türkisches Bad. Das Bier war abends unglaublich wichtig um die herausgeschwitzten Chemikalien wieder zu ersetzen, sozusagen eine medizinische Notwendigkeit zum Aufrechterhalten der zentralen Körperfunktionen, damit man die Tortur des nächsten Tages wieder überlebte. Wir versuchten, in den Regenpausen alles möglichst zu trocknen und verstauten das ganze Zeug unter Deck. Draußen alles abmontieren, Fahrräder weg, Reparaturlisten schreiben und mit der Bootswerft die Arbeiten vertraglich vereinbaren… Unter Deck war es fast zu heiß zum Leben und wir liessen uns temporär eine Klimaanlage installieren.

Es war immer viel los in Chaguarama: Donnerstag Abend war BBQ und Freitag Abend Jam Session, wo wir natürlich nie fehlten. Jesse James organisierte unterschiedliche Veranstaltungen mit seinem Taxigeschäft « Members only » und so besuchten wir ein Pan-Band Festival und waren unter dem Zauber von diesen so typischen, karibischen Klängen. Wir nahmen auch an einem Ausflug zum Schildkrötenstrand teil. Dreieinhalb Stunden benötigte der kleine Bus bis zu einem 50 Kilometer entfernten Ort an der Ostküste von Trinidad, wo jede Nacht unsere gepanzerten Freunde zur Eiablage kamen und hunderte von Schildkröten-Babys in Richtung Meer krochen. Nur Taschenlampen mit Rotlicht waren erlaubt und deshalb durften wir auch nicht fotografieren.

Zusammen mit mehreren Yacht-Nachbarn besuchte ich die Yoga Kurse, welche von Nana, einer Kolumbischen Seglerin gegeben wurden. Es war nicht leicht um 6:30 morgens den « Surya Namaskara », oder Sonnengruss von Budda auszuüben, vor allem war ich noch etwas steif in den Gliedern. Beim Einatmen in das « Hasta Uttanasana » oder wie heißt das noch gleich...Berührung des Himmels, ich frage mich wie sich ein Mensch Hasta irgendwas besser merken kann als Himmlesberührung, aber in Ordnung, beim Ausatmen in das « Hasta Paadasana ». Wir verrenkten Arme und Beine, dehnten und streckten uns bis ich glaubte drei Beine zu haben…. Oft war ich an dem Punkt angekommen wo ich mich nur noch nach dem « Hasta la vista » sehnte. Trotzdem, gingen wir einerseits total entspannt und gleichzeitig voller Energie in den Tag.

Irgendwann war dann – so gut es eben ging – alles erledigt und der Tag der Abreise nach Paris kam. Nach so langer Zeit als Nomaden haben wir das komfortable Leben in Europa durchaus genossen. Das Zusammenleben mit Freunden und Familie war wohl das Schönste am wieder daheim sein und wurde von uns sehr geschätzt. Die gemütlichen Momente des Wiedersehens taten unseren Seelen sehr gut. Wir machten Ausflüge im Wallis, Zürich, Luzern, Gruyère, am Genfersee und Paris, auf dem Stanserhorn, in Südfrankreich und auf der Insel Olèron. Alles zeigte sich von der schönsten, sonnigen Seite.

Kein Beiboot aber ein Auto mieteten wir während unserer Pilgerung zu Familie und Freunden. Hemmungslos verbrauchten wir Süsswasser und die ganzen dekadenten Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler und Waschmaschine waren schon wieder ganz normale Alltagsbegleiter geworden. Ein Gläschen spritzigem Weißwein statt dem Sundowner, Käsefondue statt Fisch-Carpaccio, auch daran haben wir uns sehr schnell wieder zurück-gewöhnt. Zu verschieden sind diese beiden Gegenden der Welt, vor allem die jeweiligen Lebensweisen. Unterwegs sind die Spielregeln sehr, sehr einfach, es gibt aber keinen Verhandlungsspielraum. Der Katamaran und man selbst muss fit gehalten und immer gut verankert werden, man muss sparen, darf sich nicht verletzen und sollte niemandem unnötig auf den Wecker gehen. Sonst gibt’s nicht viel zu beachten. Kaum zurück in der Schweiz wird man aber sofort wieder vom europäischen Alltag eingeholt und hundert ach so wichtige Dinge sollten auf der Stelle erledigt werden, die Gesellschaftssitten wieder gespielt werden. Naja – soll bis zu einem gewissen Grad recht sein. Stattdessen auf unsere Frage an Freunde: Na, wie geht's so? Haben wir erstaunlich häufig die folgende Antwort gehört: « Gerade ziemlich stressig ».

Am Fernsehen sahen wir voller Schreck die unvorstellbaren Schäden von Hurrikan Irma, gestaffelte Schiffskadaver an Dock oder am Ufer aufgehäuft, angeblich sind mehrere Hundert Schiffe vernichtet worden. Er war der stärkste jemals über dem Atlantik entstandene Hurrikan, gemäss den Nachrichten. Zudem hatte kein Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen über einen so langen Zeitraum Windgeschwindigkeiten von fast 300 Stundenkilometern erzeugt. Einige Gegenden in der Karibik wurden so schwer zerstört, dass sie jetzt als unbewohnbar galten.

Der Rückflug nach Trinidad ging erstaunlicherweise reibungslos im Gegensatz zur Hinreise nach Paris, wo wir 24 Stunden Verspätung hatten weil wir keine ESTA Visa für den Transit in die USA hatten!! Am 16. September um 23:00 Lokalzeit stiegen wir die Leiter der Isolablue hoch und machten uns darauf gefasst, dass Ameisen, Kakerlaken und was weiß ich was für Krabbel-Zeug unser Schiff in Besitz genommen hatten, aber oh Freude, die Biester haben uns verschont, es war alles sauber, trocken, schimmelfrei und in bestem Zustand.

Heute war es ganz offensichtlich so weit – wir überprüften die Wolken am Himmel. Oder was kann das anderes bedeuten, wenn wir schon beim Frühstück begannen mit der Marmelade auf dem Brot ein Schiff zu zeichnen? Nach nunmehr drei Monaten an Land war es ganz einfach Zeit dass der Boden wieder zu Schaukeln beginnt, und eben nicht wegen dem Malvoisie und Cabernet Sauvignon, sondern weil die Wellen und der Wind wieder für Bewegung sorgten. Vor zwei Wochen hatte uns die Unruhe wieder gepackt, ganz langsam hat sie sich eingeschlichen. Wir überprüften die langsam vorangehenden Werkarbeiten und erstellten einen unmöglich zu überprüfenden Zeitplan um herauszufinden, wann unser Katamaran wieder ins Wasser gelassen werden konnte die Action-Liste wurde wieder geführt und ganz selbstverständlich studierte Lolo jeden Tag den Wetterbericht für die Karibik (aktuell sogar mehrfach täglich, weil sich gerade eine Tropical Depression mit gutem Potential zum Hurrican sehr weit östlich entwickelte, wer weiss was draus noch wird wenn er das nicht kontinuierlich überprüft). Für einen Ex-Bänkler war das doch ein völlig untypisches Verhalten.

Daher, das waren Zeichen die man nicht ignorieren durfte – es zog uns wieder weiter … nach einem Ankerplatz an dem man schwimmen kann und sauberes Wasser vorfindet. Am 11. Oktober war es endlich soweit, Isolablue wurde wieder ins Meer geschupst und stolz schwankte sie in den Wellen. Sie war sauber geputzt und poliert, hatte einen neuen Teakboden, frisch gestrichenen Antifouling über den Kielen, ein neues Top-Bimini, einen neuen Lazy-bag, Junior hatte ein neues Gewändchen, der Genua ein neues UV-Band, ein neues Schattenzelt für das Vorderdeck, neue Schiffsdavits und unser neues Logo krönte die Eleganz von Isolablue. Wir waren glückliche Schiffsbewohner und die Aussicht aus dem Katamaran schaukelte wieder. Es war vorausgesehen, nach dem Wochenende Richtung Grenada zu segeln, doch eine Ölverschmutzung verpfuschte unsere Pläne. Mit Schrecken bemerkten wir am Sonntagmorgen, dass die ganze Bucht von Chaguaramas mit einem dick-flüssigen, schwarzen Ölfilm beschmiert war und Isolablue mit jeder Welle einen weiteren Anstrich bekam. Das neue Logo am Katamaran war schwarz beschmiert und der Wal darauf schaute kümmerlich hinter der Ölverschmutzung hervor. Wir hätten unseren Katamaran Isolabrown um-nennen können. Ich hätte weinen können. Doch das schlimmste war die Fauna und Flora in der Bucht, Pelikane mit schwarzem Gefieder, tote Fische im Meer…. Angeblich hatte ein Riesentanker, welcher in der weiträumigen Bucht auf Reede lag, seinen Öltank einfach ins Meer geleert und eine ökologische Scheußlichkeit verrichtet bevor er weiter nördlich fuhr.

Isolablue wurde noch einmal an Land gebracht für eine grosse Kielreinigung und einen neuen Antifouling-Anstrich. Somit wurde es Ende Oktober bevor wir die Schotten dicht machten und wieder zum fahrenden Volk konvertierten. Die Reise soll uns auf die Gewürzinsel Grenada bringen wo es angeblich die beste Schokolade der Karibik gibt und dies müssen wir unbedingt überprüfen.

At the end of June we passed Isolablue through the "Dragon's Mouth", the narrow entrance to the Gulf of Paria, a real small inland sea that separates the island of Trinidad from the continent. The outgoing Tide in the bottleneck gave us about four knots countercurrent, and only with both engines we moved over the ground. Around noon we finally reached the port of Chaguaramas, just west of the capital Port of Spain. There was a lot going on here: supply boats of the oil rigs, fishermen, military, police and coastguard, as well as of course many yachts, because the place has established itself with good infrastructure as a summery "reception center" for the sailors. A perfect place to carry out repairs, incorporate improvements and make service activities. We found space in the booked boatyard "Powerboats" and thus this was the last trip of Isolablue for some time. The expected weather arrived promptly - it was hot, humid, windless and raining.

After the clear in, we oriented ourselves and quickly met the first friendly staff of the marina and neighboring sailors, the Smith family, Pauline our neighbor, Graham and Megan, Zouleika and Doug, Colin, Jean-Michel .... etc. We found our American friends at the dock of Coral Cowe.

After 10 days in the marina, Isolablue was pulled out of the water to be parked between hundreds of other boats for the next few months. Now the work began on board: so that in the high humidity nothing moldy or was shredded by a tropical storm, inside and outside everything had to be seriously taken care of. And it was hot, unimaginably hot, the sun glowed mercilessly from the sky. It was often cloudy and every now and then it rained (no, not raining but it poured like from buckets) hardly was that over it was already dry again, the thermometer stood at 38 degrees in the shade and the rain forest around the yard steams like a Turkish bath. The beer was incredibly important in the evening to replace the sweaty chemicals, a kind of medical need to maintain the central body functions, so you could survive the torture of the next day. We tried to dry everything in the rain breaks and stowed all the stuff below deck. Dismantling everything outside, bicycles away, writing repair lists and contracting the work with the boat warft ... Below deck, it was almost too hot to live and we temporarily installed air conditioning.

There was always a lot going on in Chaguarama: Thursday night was BBQ and Friday evening jam session, where of course we were never missing. Jesse James organized various events with his taxi business "Members only" and so we attended a Pan-Band Festival and were under the spell of these so typical Caribbean sounds. We also took part in a trip to the turtle beach. Three and a half hours took the little bus to a place 50 miles away on the east coast of Trinidad, where every night our armored friends came to lay their eggs and hundreds of turtle babies crawled towards the sea. Only flashlights with red light were allowed and therefore we were not allowed to take pictures.

Together with several yacht neighbors, I attended the yoga classes given by Nana, a Colombian sailor. It was not easy at 6:30 in the morning to practice "Surya Namaskara", or Sun Salutation of Budda, above all I was still a bit stiff in my limbs. When inhaling into "Hasta Uttanasana" or what does that mean ... Touching the sky, I wonder how a human can remember Hasta anything better than Touching the sky, but alright, exhaling into the "Hasta Paadasana". We twisted arms and legs, stretched and expanded until I thought I had three legs .... Often I arrived at the point where I only longed for the "Hasta la vista". Nevertheless, on the one hand we were totally relaxed and full of energy at the same time for the day.

At some point - everything was done as well as possible - the day of departure to Paris arrived. After such a long time as nomads, we thoroughly enjoyed the comfortable life in Europe. The coexistence with friends and family was probably the nicest to be back home and was very appreciated by us. The cozy moments of reunion did our souls very well. We made trips to Wallis, Zurich, Lucerne, Gruyère, to the Lake of Geneva and Paris, on the Stanserhorn, southern France and on the island of Olèron. Everything was shown from the most beautiful, sunny side.

We rented no dinghy but a car during our pilgrimage to family and friends. Unrestrained we consumed fresh water and the whole decadent household appliances like dishwasher and washing machine had become again normal everyday companions. A glass of sparkling white wine instead of the sundowner, cheese fondue instead of fish carpaccio, we also got used to it very quickly. Too different are these two areas of the world, especially the respective ways of living. On our sailing live, the rules are very, very simple, but there is no room for negotiation. The catamaran and you yourself must be kept fit and always well anchored, you must save, must not hurt yourself and should not unnecessarily annoy anyone. Otherwise there is not much to note. As soon as you get back to Switzerland, you will immediately catch up with everyday life in Europe and a hundred oh-so-important things should be done on the spot, the society traditions should be played again. Well - should be right to a degree. However, to our question to friends: Well, how are you? We have surprisingly often heard the following answer: "Just quite stressful".

On television, we were horrified to see the unimaginable damage of Hurricane Irma, staggering ship carcasses piled up on the dock or ashore, apparently several hundreds ships have been destroyed. It was the strongest hurricane ever to hit the Atlantic, according to the news. In addition, no hurricane has produced wind speeds of nearly 300 kilometers per hour for such a long time since records began. Some parts of the Caribbean were so badly damaged that they were now considered uninhabitable.

The return flight to Trinidad went surprisingly smoothly in contrast to the outward journey to Paris, where we had a 24 hours delay because we did not have an ESTA visas to transit the USA !! On the 16th of September at 23:00 local time we climbed up the ladder of Isolablue and got ready for the fact that ants, cockroaches and what do I know what crawling things our ship had taken possession, but oh joy, the beasts have spared us. Everything was clean, dry, mold-free and in the best condition.

Today it was obvious the time has come - we checked the clouds in the sky. Or what could that mean if we started to draw ships with the jam on the breakfast bread? After three months on hard, it was just time for the ground to start rocking again, not because of the Malvoisie and Cabernet Sauvignon, but because the waves and the wind made things move again. Two weeks ago, the unrest had seized us again, very slowly, she has crept in. We checked the slow-moving works and created an impossible-to-check schedule to find out when our catamaran could be launched again. The action list was re-launched and of course Lolo studied the weather forecast for the Caribbean every day (currently even several times a day, because a tropical depression with good potential for hurricanes has developed very far east, who knows what will become out if he does not check that continuously). For an ex-Banker that was a completely atypical behavior.

Therefore, these were signs that could not be ignored - attracted ... to an anchorage where you can swim and find clean water. On the 11th of October it was finally time, Isolablue was pushed back into the sea and she rocked proudly in the waves. She was perfectly cleaned and polished, had a new teak floor, freshly painted antifouling over the keels, a new top bimini, a new lazy bag, Junior had a new robe, the Genoa a new UV cover, a new shadow tent for the fore deck, new ship davits and our new logo crowned the elegance of Isolablue. We were happy again happy boat residents and the view from the catamaran rocked again. It was anticipated sailing towards Grenada after the weekend, but an oil spills bungled our plans. It was frightening to notice on Sunday morning that the whole bay of Chaguaramas was smeared with a thick liquid black oil film and Isolablue got another coat of paint with each wave. The new logo on the catamaran was smeared black and the whale on it looked miserably behind the oil spill. We could have called our catamaran Isolabrown. I could have cried. But the worst was the fauna and flora in the bay, pelicans with black plumage, dead fish in the sea .... Supposedly had a giant tanker, which was anchored far away in the spacious bay, emptied his oil tank into the sea, did an ecological abomination and just drove further north.

Isolablue was once again hauled out for a large keel cleaning and a new antifouling coating. Thus, it was end of October before we closed the hatches and converted again to the sailing people. The journey will take us to the spice island of Grenada, where there is supposed to be the best chocolate in the Caribbean and we have absolutely to check it out.

Fin juin, Isolablue est passée à travers la "Bouche du Dragon", l'entrée étroite du golfe de Paria, véritable petite mer intérieure qui sépare l'île de Trinidad du continent. La marée sortante dans le goulot d'étranglement nous a donné environ quatre noeuds de contre-courant, et seulement avec les deux moteurs, notre vitesse fond était lamentable. Vers midi, nous avons finalement atteint le port de Chaguaramas, juste à l'ouest de la capitale Port of Spain. Il y avait beaucoup de choses ici: ravitaillement des plates-formes pétrolières, pêcheurs, militaires, policiers et garde-côtes, ainsi que bien sûr de nombreux yachts, car le lieu s'est établi avec une bonne infrastructure comme "centre d'accueil" estival pour les marins . Un endroit parfait pour effectuer des réparations, des améliorations bien à l’abris pendant la saison cyclonique Nous avons trouvé de l'espace dans le chantier naval "Powerboats" et ainsi c'était le dernier voyage d'Isolablue pour un certain temps. Le temps prévu est arrivé rapidement - il faisait chaud, humide, sans vent et il pleuvait.

Après l’amarrage à quai, nous nous sommes orientés et avons rapidement rencontré le personnel amical de la marina et des marins voisins, la famille Smith, Pauline notre voisine, Graham et Megan, Zouleika et Doug, Colin, Jean-Michel .... etc. et retrouvé nos amis américains au quai de Coral Cowe.

Après 10 jours dans la marina, Isolablue a été sortie de l'eau pour être garée entre des centaines d'autres bateaux pour les prochains mois. Maintenant, le travail a commencé à bord: de sorte que dans l'humidité élevée, rien ne moisissait ou était déchiqueté par une tempête tropicale, à l'intérieur comme à l'extérieur, tout devait être sérieusement pris en charge. Et il faisait chaud, une chaleur inimaginable, le soleil brillait impitoyablement. Il faisait souvent nuageux et de temps en temps il pleuvait (non, il ne pleuvait pas mais il coulait comme des seaux d’eau) en à peine une heure tout était déjà sec, le thermomètre se maintenait à 38 degrés à l'ombre et la forêt tropicale environnante donnait une impression de jardin luxuriant autour d’un bain turc. La bière était incroyablement importante dans la soirée pour remplacer les produits chimiques, la sueur et la poussière. Une sorte de besoin médical pour maintenir les fonctions centrales du corps, afin de pouvoir survivre à la torture du lendemain. Nous avons essayé de tout sécher dans les pauses de pluie et avons rangé tout ce qui se trouvait sous le pont. Démonter tout à l'extérieur, sorti les vélos, écrire des listes de réparation et contracter les professionnels du coin ... A l’intérieur du bateau il faisait trop chaud pour vivre et nous avons temporairement installé la climatisation.

Il y avait toujours beaucoup d’activité à Chaguarama: barbecue le jeudi soir , la session de jam du vendredi soir, que bien sûr nous ne manquions jamais. Jesse James a organisé divers événements avec son entreprise de taxi "Membrers only" et nous avons donc assisté à un festival Pan-Band et étions sous le charme de ces sons si typiques des Caraïbes. Nous avons également pris part à un voyage à la plage de la tortue. Trois heures et demie dans un petit bus à une distance de 50 miles sur la côte est de Trinidad, où chaque nuit nos amis carapacées venaient pondre leurs œufs et des centaines de bébés tortues rampaient vers la mer. Seules les lampes de poche avec lumière rouge étaient autorisées et nous n'avions donc pas le droit de prendre des photos.

Avec plusieurs voisins de bateau, j'ai assisté aux cours de yoga donnés par Nana, une marin colombienne. Ce n'était pas facile à 6h30 du matin de pratiquer "Surya Namaskara", ou Salutation au soleil de Budda, surtout j'étais encore un peu raide dans mes membres. Quand je respire dans "Hasta Uttanasana" ou qu'est-ce que cela signifie ... Touchant le ciel, je me demande comment un humain peut se souvenir de Hasta quelque chose de mieux que Toucher le ciel, mais bien, exhaler dans la "Hasta Paadasana". Nous avons tordu les bras et les jambes, étiré et étendu jusqu'à ce que je pensais que j'avais trois jambes .... Souvent, je suis arrivé au point où je ne désirais ardemment que le "Hasta la Vista". Néanmoins, d'une part nous étions totalement détendus et pleins d'énergie en même temps pour la journée.

À un certain moment - tout a été fait aussi bien que possible - le jour du départ pour Paris est arrivé. Après un temps aussi long que les nomades, nous avons pleinement profité de la vie confortable en Europe. La coexistence avec les amis et la famille était probablement le plus agréable d'être de retour à la maison et a été très apprécié. Les moments agréables de réunion ont fait du bien à nos âmes. Nous avons fait des voyages en Valais, Zurich, Lucerne, Gruyère, au lac de Genève et à Paris, sur le Stanserhorn, le sud de la France et sur l'île d'Oléron. Tout cela copieusement arrosé de soleil.

Nous n'avons pas loué de canot mais une voiture pendant notre pèlerinage famille-amis. Sans retenue, nous avons consommé de l'eau fraîche et l'ensemble des appareils ménagers décadents comme le lave-vaisselle et la machine à laver sont redevenus des compagnons de tous les jours. Un verre de vin blanc pétillant au moment du coucher de soleil, une fondue au fromage au lieu d'un carpaccio de poisson, nous nous y sommes habitués très rapidement. Trop différents sont ces deux régions du monde, en particulier les modes de vie respectifs. En navigation, les règles sont très, très simples, mais il n'y a pas de place pour la négociation. Le catamaran et nous-même devons être en forme et toujours bien ancré, nous devons économiser, ne pas nous blesser ni gêner inutilement quiconque. Sinon, il n'y a pas grand chose à noter. Dès notre retour en Suisse, nous serons immédiatement au courant de la vie quotidienne en Europe et une centaine de choses importantes doivent être faites sur place, le théâtre de la société doit être rejoué. Cependant, à notre question aux amis: Eh bien, comment allez-vous? Nous avons étonnamment souvent entendu la réponse suivante: "Juste assez stressés ».

À la télévision, nous avons été horrifiés de voir les dommages inimaginables causés par l'ouragan Irma, les carcasses de navires échelonnées sur le quai ou à terre, apparemment plusieurs centaines de navires ont été détruit. Selon les nouvelles, c'était l'ouragan le plus puissant jamais vu en Atlantique. De plus, aucun cyclone n'a produit de vents de près de 300 kilomètres par heure aussi longtemps depuis le début des enregistrements. Certaines parties des Caraïbes furent si gravement endommagées qu'elles sont maintenant considérées comme inhabitables.

Le vol de retour vers Trinidad est étonnamment doux contrairement à l'aller vers Paris, où nous avons eu un retard de 24 heures parce que nous n'avions pas de visa ESTA pour transiter aux USA !! Le 16 septembre à 23h00 heure locale, nous avons escaladé l'échelle d'Isolablue et nous nous sommes préparés au fait que les fourmis, les cafards et autres bestioles rampantes avaient envahi notre vaisseau, mais oh joie, les bêtes ont nous épargné. Tout était propre, sec, sans moisissure et dans les meilleures conditions.

Aujourd'hui, il était évident que le moment était venu - nous avons vérifié les nuages ​​dans le ciel. Ou qu'est-ce que cela pourrait signifier si nous commencions à dessiner des bateaux avec de la confiture sur le pain du petit-déjeuner? Après trois mois d'efforts, il était temps pour le sol de recommencer à bouger, non pas à cause de la Malvoisie et du Cabernet Sauvignon, mais parce que les vagues et le vent faisaient bouger les choses. Il y a deux semaines, l'agitation nous a repris très lentement. Nous avons vérifié les travaux et créé un calendrier impossible à vérifier pour savoir quand notre catamaran pourrait être lancé à nouveau. La liste d'action a été relancée et bien sûr, Lolo a étudié tous les jours les prévisions météorologiques pour les Caraïbes (actuellement plusieurs fois par jour, car une dépression tropicale avec un bon potentiel pour devenir un ouragans s'est développée très loin vers l'est). Il vérifie cela continuellement. Pour un ex-banquier c’était un comportement complètement atypique.

Par conséquent, ce sont des signes qui ne pouvaient être ignorés - attirés ... vers un mouillage où l'on peut nager et trouver de l'eau propre. Le 11 octobre, il était enfin temps, Isolablue a été repoussée dans la mer et elle a basculé fièrement dans les vagues. Elle était parfaitement nettoyée et polie, avait un nouveau plancher en teck, antifouling fraîchement peint sur les quilles, un nouveau top bimini, un nouveau lady bag, Junior avait une nouvelle robe, le Genois une nouvelle couverture UV, une nouvelle tente d'ombre à l'avant, des nouveaux daviers pour soutenir Junior et notre nouveau logo pour couronner l'élégance d'Isolablue. Nous étions à nouveau d’heureux résidents de bateaux contents d’être secoués à nouveau. Il était prévu de naviguer vers Grenade après le week-end, mais une affreuse marée noire a gâché nos plans. Il était effrayant de remarquer, dimanche matin, que toute la baie de Chaguaramas était enduite d'un épais film d'huile noire liquide et visqueux et que Isolablue avait une autre couche de peinture à chaque vague. Le nouveau logo sur le catamaran était noirci et la baleine disparaissait lamentablement derrière le déversement de pétrole. Nous aurions pu appeler notre catamaran Isolabrown. J'aurais pu pleurer. Mais le pire était la faune et la flore dans la baie, les pélicans au plumage noir, les poissons morts dans la mer ... Supposément un pétrolier géant, qui était ancré loin dans la baie spacieuse, vida son réservoir d'huile dans la mer, a fait une abomination écologique et a juste poursuivi sa route plus au nord.

Isolablue a de nouveau été remorqué pour un nettoyage de la coque et un nouveau revêtement antisalissure. Ainsi, c'est seulement fin octobre que nous fermons les hublots et que nous nous transformons à nouveau en voyageurs flottants. Le voyage nous emmènera à l'île aux épices, Grenade, où on est censé trouver le meilleur chocolat des Caraïbes et nous devons absolument y goûter.

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